Info zum 2 x 1,2-Meter-Interferometer

Zwei Interferometerspiegel
Das Interferometer auf dem Sonnenhaus

H. G. Thum (DK2KA)

Will man detailreiche Bilder von astronomischen Radioquellen erstellen, werden Antennen mit hoher Winkelauflösung benötigt. Eine hohe Winkelauflösung ist nur mit großen Spiegeln erreichbar, aber da gibt es Grenzen in der mechanischen Ausführung. Die Grenze für bewegliche Spiegel liegt bei einem Durchmesser von 100 m, feststehende Spiegel sind bis 300 m aufbaubar. Will man eine höhere Winkelauflösung erreichen, so kann man dies nur durch das Zusammenschalten von Spiegel (Interferometrie) erreichen.

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Interferometer-Komponenten

H. G. Thum (DK2KA)

SAT-Spiegel

Ein Aufbau mit Camping Spiegeln von 35 cm Breite reicht für die Messungen von Sonne und Mond aus. Mit Offsetspiegeln von 1,2 m Breite sind über 10 astronomische Objekte nachweisbar. Parabolantennen werden teuer, wenn die Größen die Standardware überschreitet. Bei einer Größe von über 1,2 Meter wird es mit der Mechanik aufwendig. Ein Spiegel von 1,2 m hat einen Öffnungswinkel von ca. 1,4 Grad. Bei Wind bewegt sich auch ein 60 mm Antennenmast. Eine Positionsänderung der Spiegel von 15 mm ergibt eine Phasenumkehr, die das Signal auslöscht. Bei starkem böigem Wind ist keine Messung möglich.

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Besonderheiten bei der Messung von OrionA, M42

H. G. Thum (DK2KA)

Bei der Orion-Messung vom 23.2.2014 bis 7.3.2014 wurden an 3 Tagen (24.2. bis 26.2.) Signale registriert, die rätselhaft sind. Für die Orionmessung war die Antenne auf 34,2° eingestellt, das ist auch der Bereich wo geostationäre Satelliten positioniert sind. Die mit dem Interferometer ermittelte Fingerfrequenz entsprach der von astronomischen Objekten. Eine Suche in Sternenkarten war negativ, in dieser Himmelsregion war kein Objekt, das so hohe Messsignale erzeugen könnte. Sollten diese Reflektionen von Satelliten sein?

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Messungen bei “Jugend-forscht”

H. G. Thum (DK2KA)

Mond

Mond-Durchgangsmessung

Neben der Sonne ist der Mond das Objekt in unserem Sonnensystem, das eine hohe Strahlungsleistung hat. Bei der Mondmessung ist die Kontinuum- Strahlung und die Messung der Fingerfrequenz gut und ohne Rauschen zu messen. Er ist sehr nahe an der Erde 384400 km und hat eine große Fläche, somit ist seine Wärmestrahlung gut nachweisbar.  Der Mond wird mit 42000 Jansky angegeben, das erzeugte bei der FFT-Analyse einen Messwert von 3,8.

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